Aktivitäten

Seniorentreffen im Gemeindehaus

Herzlich laden wir alle ein, die sich für das eine oder andere Thema interessieren und sich nachmittags zwei Stunden Zeit gönnen können – und miteinander Schönes entdecken wollen... Wir treffen uns alle zwei Wochen mittwochs um 15:00 Uhr im Gemeindehaus.

Ihr Seniorenteam:

Gerlinde Schönhöfer, Karin Rubach, Erika Obst, Barbara Funke


Zeitreise der Senioren (2015)

Am 3.6.2015 war es wieder so weit. Pünktlich 13:30 Uhr startet der Bus in der Weimarer Straße. Auf unserer Fahrt  konnten wir einen herrlichen Blick weit ins Land bis zum Staffelberg  genießen. Das alte Stadttor von Seßlach  erstrahlt in neuer Pracht. Nicht der Zahn der Zeit hat es zerstört, sondern ein verirrter Autofahrer durchbrach es.
Über Tambach, am Wildpark vorbei, über die Wildbahn fuhren  wir nach Beiersdorf. Und dann ein neues, für einige ein ungewohntes Bild. Ein See, der Goldbergsee,  als Hochwasserschutz für die Stadt Coburg errichtet.  Ein richtiger Naherholungsbereich ist entstanden, mit einem herrlichen Blick zur Veste Coburg.  Dann, Schloß  Callenberg  erscheint vor unseren Augen.
Alexandrine von Sachsen-Coburg  und Gotha musizierte hier mit Franz Liszt und trank Tee mit ihrer Schwägerin Queen Victoria von England.  Über gut ausgebaute Umgehungsstraßen kommen wir zum Froschgrundsee. Jetzt nennt man ihn  auch Schönstettspeicher. Ein Hochwasserrückhaltebecken zum Schutz der Stadt Coburg vor den Hochwassern. Der Schönstettspeicher ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Hier waren  wir oft mit unseren Kindern, natürlich per Fahrrad, kann man im Bus hören.
Weiter geht es nach Rödental. Der Wandersbub von Göbel grüßt von Weitem. Die  Hummelfiguren und Göbel sind nicht zu trennen.
Unser Ziel, das Europäische Museum für modernes Glas, ist erreicht. Unseren Augen bieten  sich herrliche Kunstwerke aus Glas. Unser Liebling  eine elegante Jacke aus vielen, vielen Glastropfen, wunderschön. Unseren  Ausflug beenden wir mit einem Besuch im Schlosscafé. Im festlich gedeckten Saal bringen uns Kaffee, Kuchen und andere Köstlichkeiten die verdiente Stärkung. Auf der Heimfahrt wird  wieder fröhlich gesungen. Und ob man es glaubt oder nicht, wir schaffen es, 63 Lieder aus dem Gesangbuch (an) zu singen.
So geht  unsere Fahrt in bester Stimmung zu Ende. Alle sind sich einig: Warum in die Ferne streben, unsere Heimat ist wunderschön.

Karin Rubach

Eine Ausflugsfahrt nach Bayreuth (2014)

Am Samstag, den 10. Mai 2014, war es wieder so weit: Die Senioren von St. Markus starteten pünktlich um 10 Uhr mit unseren wohlvertrauten Omnibussen. Zu unserer Gruppe hatten sich weitere Gäste gesellt.
Bayreuth war in diesem Jahr unser Ziel. In guter Stimmung kamen wir  am Neuen Schloss an und tauchten in das interessante Leben der Markgräfin Wilhelmine ein. Durch sie  kam das Flair der großen Höfe nach Bayreuth. Ihre sehr interessanten Erklärungen würzte unsere Wilhelmine immer wieder mit Lebensweisheiten: Wussten Sie, warum die Ahnengalerie im neuen Schloss sehr ernst dreinblickt? Diese Frage kann mit der fehlenden Berufsgruppe der Zahnärzte zu Lebzeiten Wilhelmines leicht beantwortet werden. Oft hörte man: „Ach so, deshalb !“ Zu kurz war die Zeit im Schloss.
Unser Weg ging dann durch die Fußgängerzone zum Restaurant Oscar. Ein kösliches Mahl in gepflegter Atmosphäre durften wir genießen. Nach dem Essen fuhren wir mit dem Bus weiter zur Eremitage. Prachtvoll war der von der Markgräfin entworfene Sonnentempel inmitten der wunderbaren Anlage anzusehen. Zum Glück war auch unsere Wilhelmine wieder da und erzählte uns viel Interessantes. Der Röhrensee war unser nächstes Ziel. Auf der schönen Terrasse genossen wir bei Kaffee und leckerem Kuchen den Blick auf See und kleinen Zoo. Ein herrliches Fleckchen, so richtig zum Entspannen. Die kleinen Kängurus begeisterten uns allesamt. Gegen 17 Uhr brachen wir auf und bald hatte uns Coburg wieder. So ging ein schöner Tag zu Ende.

Karin Rubach

 

Seniorenausflug nach Pommersfelden und Limbach am 8. Mai 2013

Unser Seniorenausflug am 8. Mai führte uns in den südlichen Landkreis Bamberg. Zunächst besuchten wir die romanische Chorturmkirche St. Peter und Paul in Limbach. Fachkundig geführt wurden wir vom Mesnerehepaar Schickert. Die Limbacher Kirche wurde 1200 erbaut und durch den  Einbau einer Empore 1667 erweitert. Bewundert haben wir den spätgotischen Flügelaltar mit Mauritiusfigur. Nachdem wir uns im Gasthaus Volland gestärkt hatten, wanderten wir ins nahe Pommersfelden.
Bei einer einstündigen Führung durch das Schloss Weissenstein wurden uns u.a. der farbenfrohe und prächtige Treppenaufgang und der Muschelsaal erklärt und die Gemäldegalerie gezeigt. Nach einer  Stärkung im Café Kellerhaus setzte die Kirche in Pommersfelden aus dem 18. Jahrhundert einen neuen Akzent. Ein sonniger und erlebnisreicher Tag ging zu Ende, und wir stimmten aus vollem Herzen ein in das Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud“.

 

Seniorenausflug nach Erfurt am 25. April 2012

 

 

Bei schönen Wetter trafen wir uns um 9 Uhr an der Auffahrt zur Kirche. Freudig wurde jeder begrüßt und ein lebhaftes Geplauder war im Gange. Da hörten wir einen Bus herankommen.
Aber.......oh Schreck, es war nur ein kleiner Bus!
Das ist doch nicht etwa unser Bus? “Doch“, kam die Antwort des Fahrers.“ Gleich kommt noch ein Bus. Leider hatte der Reisebus auf der Fahrt hierher einen  Elektronikschaden.“
Oh, oh, aber für unsere flexible Reisegruppe war das kein Problem. Bald hatte ein jeder einen angenehmen Platz gefunden. Die Reiseleiter Busch und Rubach nahmen jeweils in einem der Busse Platz.
Handy-Kontakt  war hergestellt und los ging es.Erinnerungen wurden wach, als wir bei Rottenbach den ehemaligen Grenzstreifen passierten.Aber bald nahm uns die wunderschöne Landschaft gefangen. Wälder, der Blick in die tiefen Täler mit den malerischen Dörfchen und herrlicher Sonnenschein. Da ging einem das Herz auf. Zu klopfen fing das Herz aber bei manchem an, als wir die vielen Tunnel durchfahren mussten.
Besonders der längste Autobahntunnel Deutschlands machte einigen zu schaffen. Es waren 7,9 km ohne Tageslicht. An der ganzen Strecke gab es Feld- und Waldunterführungen, so gar eine Talbrücke zum Schutz für den Wildwechsel.
Gegen 11 Uhr waren wir in Erfurt.  Das evangelische Augustinerkloster zu Erfurt, die „Lutherstätte“ war unser erster Ziel. Ein einmaliges Baudenkmal mittelalterlicher Baukunst empfing uns. Und hier durften wir zu Mittag speisen. Gestärkt machten wir noch einen Rundgang  durch die Augustinerkirche. Die Augustinerkirche ist eine Bettelordenskirche und zeichnet sich durch ihre große stilistische Geschlossenheit aus. Die aus den Jahren 1310 und 1330 stammenden Farbglasfenster ziehen noch heute die Besucher aus dem In- und Ausland in ihren Bann. Sie sind wunderschön.
Da das Kloster in unmittelbarer Nähe des Erfurter Stadtzentrums liegt, war es nur ein kurzer Weg mit unseren Bussen zu unserm gebuchten Touristenbus am Domplatz. Ein „Superstadtführer“ nahm uns mit auf unsere „Zeitreise“ durch Erfurt.
Wir bekamen einen umfassenden Überblick in die Festungsgeschichte der Zitadelle Petersberg. Hier konnten wir viele wichtige Bauten mit eigenen Augen sehen. Die Stadtrundfahrt hat uns alle sehr beeindruckt.
Die nächste Station war ein Cafe im Künstler- und Atelierhaus Marktstrasse 6. Das Cafe Nerly, genannt nachdem Maler Friedrich Nerly. Nach einem angenehmen Aufenthalt bei Kaffee und leckerem Kuchen teilte sich unsere Gruppe. Mancher blieb in dem historischem „malerischem“ Cafe zurück, die anderen strebten dem Dom St. Marien mit seinen beiden Kirchen zu.  Der Erfurter Domberg ist längst zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Dom St. Marien und der St. Severi prägen das Bild der Stadt. Egal, ob nur von Domplatz aus, in einer Eisdiele sitzend,  oder tapfer erklommen über viele Treppen, es ist ein herrlicher Anblick und ein beeindruckendes Erlebnis.
Gegen 15:30 wurden unsere Cafebesucher abgeholt und die Reisegruppe schloss sich wieder. Voll von dem Erlebten fuhren wir zurück. Zum Abschied gab es noch für jeden eine Postkarte zur Erinnerung und allen war klar: „im nächsten Jahr gibt es wieder einen Ausflug“.
Karin Rubach